Mittwoch, 31. März 2010

Windscreen Repair Werkstatttermin…

und zwar morgen Mittag um 14.00 Uhr in Geraldton und das kam so:


Heute morgen von Lancelin losgefahren. Auf dem Weg zum Highway, eine neue, einsame Strasse und auf 30 Kilometer ein Auto im Gegenverkehr. Das war eines zuviel. Als der vorbei rauschte, ein kurzer, trockener Schlag und danach ein ca. 10cm langer Riss in der Windschutzscheibe.

(Fortsetzung folgt)

Um nicht auf dem Highway fahren zum müssen, sind wir über Landstraßen...


...in Richtung Cervantes zu den Pinnacles gefahren. Die letzten Kilometer der Straße waren links und rechts wie bei einer Allee mit Banksia-Bäumen gesäumt. Wie die aussehen, siehe Flora.
Ungefähr zu der Zeit, als wir dort waren, fing der Wind an abartig zu blasen.

Die Pinnacles sind wirklich beeindruckend. Man kann überall kreuz und quer laufen und dann gibt es auch noch einen Rundkurs, auf dem man mit dem Auto durch die ganzen Pinnacles fahren kann.







In der Nähe gab es noch einen See mit Stromatolithen, da die Leben, ist das heute die Fauna.


Von dort sind wir nach Jurien Bay auf den Campingplatz gefahren. Der Wind bläst immer noch wie verrückt, Claudias Stuhl ist schon 3-mal weggeflogen. (als sie gerade nicht drauf saß)

Fortsetzung:

Der Riss in der Scheibe war zwischenzeitlich doppelt so lang geworden. Auf dem Campingplatz gab es dann eine kostenlose Zeitung, in der eine Firma aus Geraldton, das ca. 200 km nördlich liegt, mit Windschutzscheibenreparaturen wirbt. In Anbetracht der bevorstehenden Feiertage habe ich dann doch kalte Füße bekommen und dort angerufen. Die haben eine Scheibe und wir haben für morgen Mittag noch einen Einbautermin bekommen.

Wenn sie nämlich ganz knallt, säßen wir bis Dienstag fest, weil über Ostern keine Chance auf eine Reparatur besteht.

(C. sagt: irgendwie hab ich das Gefühl, dass der Camper, bis wir ihn dann in Alice abgeben, einmal runderneuert ist)
Unser Auto hält uns halt immer auf Trab.

Grüße

Und nun die Flora:
 
 

Ps.: und dann saß Matthias heute mitten in den Pinnacles und sagte: ich bleib hier sitzen und werde ein Pinnacle.



Pps.: man berichtet uns in nicht veröffentlichten Quellen von diversen Umbaumaßnahmen, mit Bagger und größerem Gerät um unser Haus herum, was tut sich da?????

Dienstag, 30. März 2010

Das neueste vom Tage.....Regen, Regen und Regen

Bei uns ist ja die berühmte Karwoche (eben Regen). Walter wollte den Vorgarten auf Ostern fertig machen, aber, schau´n wir mal was der Regen zuläßt. Gerade holt er mal den Kies dazu in Goldscheuer, es könnten ja noch ein paar Sonnenstrahlen rauskommen.

Auf Ostermontag haben wir uns mit den Mädchen auf ein gemeinsames Essen verabredet. Aber wir werden ausgehen, dann brauche ich nicht lange überlegen, wer was essen möchte.

Euer Auto hält Euch ja ganz schön auf Trapp. Eure Bilder bestaunen wir immer wieder. Australien hat halt doch viel zu bieten, man kann sagen, es ist ein schönes (Wunder) Land.
Bei uns ist im Moment viel Regen, daher werden wir keine Bilder senden. Aber es kann nur besser werden. Nun habe ich Euch wieder das neueste vom Tage berichtet und wünsche Euch weiterhin schönen Urlaub
Marga und Walter

Alles neu

So, wir haben jetzt neue Dachbefestigungen, eine Heizung, eine neue Solardusche, 2 neue Reifen und so konnte es dann schließlich gegen Mittag nach einem Großeinkauf langsam weitergehen. Wir sind erst mal aus dem Großstadtmoloch Perth raus und gleich in den ersten Nationalpark, den Yanchep, abgebogen. Dort gab es komische Hühner oder Vögel oder was immer das auch sind, auf jeden Fall haben sie so große Füße, dass sie sich immer selber auf die Zehen latschen


faule Koalas, 



wunderfitzige Kängurus,



schwarze Kakadus



und Papageien. Die Fauna ist damit für heute erledigt.











Von dort sind wir jetzt bis Lancelin gefahren. Hier übernachten wir auf einem rustikalen Campingplatz, hinter dem kilometerlange weiße Sanddünen liegen, die wie Zuckerberge aussehen.


Wir haben wie gestern einen wolkenlosen Tag gehabt. Mit den Temperaturen geht es massiv aufwärts, heute so ca. 35 Grad. Vorgestern Morgen hatte es zu Sonnenaufgang noch ca. 8 Grad, heute waren es schon 18.
Jetzt ist wieder Australien-Feeling angesagt, raus aus der Stadt, weites Land, Sonne und heiß.


Wir haben gerade noch den Sonnenuntergang angeschaut.




Gleichzeitig ging genau hinter uns der Vollmond auf, man muss auch mal rückwärts schauen.

Grüße

PS: Jetzt gibt’s halt doch noch mal Fauna aber in Verbindung mit Flora


Pps: Das Auto will nicht, dass alles in Ordnung ist. Claudia wollte gerade kochen, da ging die Außenleuchte nicht mehr, gestern Abend war die noch top in Ordnung. Ich hab jetzt halt die Birne aus der Kennzeichenleuchte rausgeschraubt, die braucht eh kein Mensch.

Ppps: Dieter, hier will kein Aas was von uns. Das Handy funktioniert eh nur marginal und wenn, dann im Handschuhfach auf lautlos. Alle 2 bis 3 Tage schauen wir mal, ob jemand eine SMS geschrieben hat. Uns damit zu erreichen, wäre eher utopisch, weil wir meistens nur abends auf den Campingplätzen Netz haben. Natürlich wissen wir deshalb auch nichts von schwimmenden Teilen in irgendwelchen Ortenauer Flüssen, weil von unserem Dezernat nichts zu hören ist (nur Marc hat in seinem Schmerz wohl etwas Ablenkung nötig),  obwohl wir auch über unsere normale E-mail-Adresse erreichbar wären, für Dinge die nicht in einen Blog gehören. Aber wie du schon geschrieben hast gibt es unser Dezernat wahrscheinlich gar nicht mehr. Sag uns bitte B'scheid falls wir uns hier nach einem neuen Betätigungsfeld umsehen sollten.

Pppps.: hier wäre es ganz einfach einen unliebsamen Ehegatten zu entsorgen, bei den brüchige Riffkanten, hohen Wellen und unüberschaubaren Buschgebieten, in die nie im Leben jemand kommen würde, ausser den Geiern :-)

Grüßle aus dem Büro II

Hallo Ihr Beinahe Aussis,
habe am Freitag Otti von Euren Bildern und dem Tree-Top-Walk erzählt---- Ihr hattet Recht.
Alleine schon bei dem Gedanken, die Bilder anschauen zu sollen, wurde ihm schwindelig. :-)
Wobei er meinte, es gehe ihm wie einer Frau... Kopfschmerzen und ein bisschen Schwindel sei immer dabei. Was der wohl meint!?!

Ansonsten werdet ihr hier schon ziemlich vermisst, Euer Dezernat geht auf dem Zahnfleisch, nachdem sich Marc beim Fußballturnier den Huf verbogen hat (hat Euch ja auch geschrieben) und für mehrere Wochen/Monate ausfällt, Eure 2 Umläufer für die höheren Weihen auch weg sind und ich für meine EG auch noch die Candy abstaubte. Hat Euer Handy noch nicht geklingelt? :-)

Ansonsten dürftet ihr über das Klein-Chicago in Kappel-Grafenhausen informiert sein, oder? Der Fischer schwamm tatsächlich in der Elz (zerlegt+verheizt)

Liebe Grüße vom grauen Blooggeischd

Montag, 29. März 2010

Die Delphine sind tatsächlich gekommen !

Heute Morgen ist Claudia gleich nach dem Frühstück an den Strand und das Warten, immerhin 1 Stunde, hat sich gelohnt. Die Delphine kamen und dann auch noch gleich Mutter mit Kind.



Wir sind dann gegen 10.00 Uhr in Richtung Perth aufgebrochen und haben unterwegs ein paar Stopps gemacht. U.a. haben wir die kleinste Kirche Australiens in Australind angeschaut...

und die Thrombolithen am Lake Clifton, fragt mich jetzt aber bloß nicht, was das ist, aber es lebt und sieht aus wie ein Bollen. (C. weiß: (nach einem Blick in den Reiseführer) es ist eine der ältesten Lebensformen der Welt, ein Mikroorganismus und ernährt sich durch das im Wasser enthaltene Kalziumkarbonat)





















Danach haben wir noch einen Stadtbummel in Fremantle gemacht

...und haben es dann superpünktlich um 16.34 Uhr zu Apollo nach Perth, unserem Vermieter, geschafft. Leider macht der schon um 16.30 Uhr zu, so dass wir jetzt in der Nähe des Flughafens auf einem Campingplatz sind und halt morgen früh noch mal hin fahren.

Wir mussten dann auch erfahren, dass die Osterferien hier gerade anfangen und man nun plötzlich auf den Campingplätzen gefragt wird, ob man reserviert hat. Der erste Platz war deshalb auch völlig ausgebucht und man hat uns einen Platz in der Einfahrt angeboten. Wir sind deshalb noch 8 km weiter gefahren und sitzen hier beim internationalen Flughafen auf einem schönen Platz zu einem satten Hochsaisonpreis.
Da wir nicht wissen, wie lange die Apollo-Leute morgen für den ganzen Sch… brauchen, haben wir noch keinen Plan, wie weit wir morgen fahren werden. Im Zweifel landen wir wieder hier.

Grüße

Ps.: was hier ganz witzig ist: wir sind ja in einer ganz exquisiten Weinregion. Hier ist jetzt dann die Weinlese abgeschlossen und sie bringen gerade den 2010er Wein auf den Markt, aber ein Kilo Trauben kostet hier 10 $. Wir haben vorgestern allerdings von einer netten Nachbarin eine Schüssel voll geschenkt bekommen. So leckere Trauben haben wir noch nie gegessen.

Flora gibts noch; Fauna hattet ihr schon mit den Delphinen und dem Reiher

Sonntag, 28. März 2010

Es kam wie es kommen musste…

…die ganze Nacht über wolkenloser Himmel. Noch um 4.30 Uhr (Ich musste mal raus) keine Wolke am Himmel und ein riesen Sternenhimmel. Beim Aufstehen dann die ersten Wolken. Frühstück noch mit etwas Sonne und dann erst mal grau. Wir sind ans Kap Naturalist gefahren.

Prompt hat es auch 3 Tropfen geregnet.












Ab ca. 11.00 Uhr wurde es dort aber zunehmend schöner...



...und wir haben uns gegen Mittag nach Busselton aufgemacht.

Dort wollten wir den längsten Jetty der Welt mit 1,8km besichtigen, der war aber nach 100 Metern wegen Renovierungsarbeiten gesperrt, da ein Teil von ihm am 12.12.08 abgebrannt ist. Dafür haben wir bei herrlichem Sonnenschein einen Stadtbummel gemacht und sind dann weiter nach Bunbury gefahren.








Wir übernachten hier auf einem Nobelcampingplatz, weil laut Reiseführer hier jeden Morgen vor dem Campingplatz Delphine vorbei kommen und Claudia die unbedingt sehen will.

Claudia macht gerade auf dem BBQ mit Aussicht auf das Meer Steaks. Der Himmel ist wolkenlos geblieben und wir konnten hier die letzten Stunden mal wieder richtig in der Sonne sitzen. Allerdings wird jetzt der Wind wieder zusehends kühler.


Morgen geht’s dann weiter nach Norden in Richtung Perth, ein paar Kleinigkeiten am Auto tauschen.

Grüße

Ach ja, die Flora und Fauna fehlt ja noch
 



Ps.: Gibt's eigentlich Steffi noch?                                                                                                          

Samstag, 27. März 2010

Ihr Höhlenarbeiter

Die Bilder von den Höhlen sind schon einmalig. Da kann man nur sagen Australien ist auch im Untergrund sehr Aufregend. Ist doch auch gut, wenn es dann mal regnet, sonst hättet Ihr ja gar keine Zeit für den Untergrund. Aber Ihr könnt ruhig noch weitere Höhlenbilder zeigen, soll aber nicht heißen, daß wir Euch Regentage wünschen.
Auch wir haben mit dem Wetter einige Propleme. Es ist wieder etwas kühler und windiger geworden, nur wir verziehen uns nach drinnen und nicht in Höhlen. Weiterhin schöne Urlaubstage Marga und Walter

Weiter im Untergrund tätig

Ja es war halt nichts mit dem schönen Wetter. Nachdem es die ganze Nacht sternenklar war, zogen pünktlich zum Frühstück wieder dicke schwarze Wolken auf. (Die 28.ste von gestern war auch wieder dabei, diesmal als 87.ste )
Wir haben deshalb das Kap nur mit dunklen Wolken und sind nach ein paar Fotos auch recht schnell aus Augusta verschwunden.

Gegen 10.00 Uhr hat es dann angefangen zu regnen, erst ganz leicht und dann quer, also der richtige Tag, um unseren Höhlenpass abzuarbeiten. Wir haben deshalb 2 weitere Tropfsteinhöhlen, die Lake Cave und die Mammouth Cave, besichtigt.


Bis wir gegen 14.30 Uhr damit fertig waren, hatte der Regen auch aufgehört und wir haben einen kurzen Stadtbummel in Margaret River (hallo Mama, man beachte, ohne th, aber auch ohne e hinten) gemacht. Der war notwendig, weil wir einen Essteller brauchten, da ich meinen vorgestern leider runtergeschmissen habe. Ich konnte aber nichts dafür, der Mülleimerdeckel hat danach geschnappt, als ich gerade die Hähnchenreste reinschütten wollte.

Mit unserer Neuerwerbung sind wir mit einem Abstecher ans Meer, bei dem sogar etwas Sonne zu sehen war, nach Dunsborough gefahren, wo wir übernachten.



Jetzt wird es gerade dunkel und siehe da, der Himmel klart auf, es ist schon fast wolkenlos. Irgendwie hat man den Eindruck, dass sich die Wolken tagsüber vor der Sonne etwas wärmen möchten.

Es geht ein satter Wind, der uns sogar die Handtücher mit samt den Wäscheklammern von der Leine bläst. Üblicherweise lässt der aber nach, wenn es ganz dunkel ist, mal schauen. Wenn der Wind heute Abend nicht nachlässt, werden wir vermutlich statt um 21.00 Uhr schon um 20.00 Uhr im Bett liegen.

Aber für morgen ist sonniges Wetter angesagt (wieder mal), wobei ich zwischenzeitlich glaube, dass die ihre Wettervorhersage mit Wahrscheinlichkeitsüberlegungen machen, so nach dem Motto, wenn es heute geregnet hat, wird es morgen schon wieder schön sein.

Aber wir kommen ja langsam Richtung Norden und somit hoffentlich in wärmere Gefilde.

Grüße

Und dann war da noch die Flora

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
und die Fauna des Tages.
 

Freitag, 26. März 2010

Im Untergrund

Nach einem weiteren wolkenverhangenen Tag sind wir von Pemberton aus an den 2. Feuerausguckbaum und danach noch eine Weile sinnlos im Wald rumgefahren (weil wir uns ein paar Mal verfahren haben, aber alle Wege führen nach Pemberton).

Jetzt sind wir hier in Augusta, der Südwestspitze Australiens. Auf der einen Seite haben wir den Indischen Ozean, auf der anderen Seite den Südpazifik.
Das Wolkengebiet kreiselt jetzt seit über einer Woche permanent über der Südwestecke. Da sind Wolken dabei, die haben wir jetzt bestimmt schon 28 Mal gesehen, weil sie 2 Mal am Tag vorbeikommen, ich hab’ mir extra eine gemerkt.
Deshalb geht es jetzt morgen endgültig Richtung Norden wo es, bis auf das Unwetter am letzten Montag, deutlich wärmer und schöner ist.

Wegen der Wolken sind wir heute Mittag in den Untergrund abgetaucht.

Wir sind hier auf der Höhlenstrasse, wo es rund 350 Höhlen gibt, wovon nur ein kleiner Teil zugänglich ist. Für die drei größten haben wir uns ein Kombiticket geholt und heute mit der ersten angefangen.




Der hier hat Claudia so gut gefallen, warum weiß ich nicht.


Den Besuch am Kap haben wir auf morgen früh in der Hoffnung verschoben, dass wir schönes Wetter haben. Die Chancen stehen nicht schlecht, da es am Spätnachmittag aufgelockert hat und sich jetzt mit Einbruch der Dunkelheit fast alle Wolken verzogen haben.

Auf dem Campingplatz hier sind wir umlagert von Enten und Möwen, die einfach neben dem Tisch sitzen und warten, dass was runter fällt und wenn nichts runter fällt zubbeln die sogar an der Jacke. Da aber schon alles voll mit dem Federvieh ist, wenn nur eine Tüte raschelt, geben wir denen lieber nichts, sonst haben wir hier keine Ruhe mehr.




 
 
 
 
Grüße
 
Ach ja; die Flora und Fauna; sind Pilze überhaupt Flora? eher nicht